1
Antioxidans, das (n.)

Nicht nur Erdbeeren im Frühsommer, sondern frische und unverarbeitete Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Co sind Vitaminbomben. Sie enthalten neben vielen Vitaminen viele für den Menschen so wichtige Antioxidanzien. Das gilt vor allem für dunkle Beeren. Ein paar von ihnen ab und zu vormittags und nachmittags zu snacken, ist 100x gesünder als die Unternehmenskekse. Sie gibt es bereits ready to eat das ganze Jahr hindurch in jedem größeren Supermarkt.

Am besten im Kühlschrank aufbewahren, vorher waschen und besonders bei Himbeeren vor dem Verzehr auf Schimmel achten. TK-Beeren gehen auch, aber frische Beeren sind besser. Sie reduzieren die Zellschäden im Körper, mehr als es verarbeitete Früchte in Marmeladen im Mischungsverhältnis 1 zu 1 mit Zucker oder Kuchen je tun könnten. Und abends essen Sie frisch geknackte Nüsse vor dem Kamin, wenn Sie einen haben.

Am besten Walnüsse, die extrem reich an Antioxidanzien als auch Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und gesunden Fetten sind. Wirklich hochkalorisch sind sie nur in Form von Nussschokolade, die aber immerhin auch Nüsse enthält. Erdnüsse sind dagegen keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte, aber auch okay, wenn sie nicht gesalzen aus der Dose gegessen werden, weil man sonst zu viele Kalorien und Salz aufnimmt, was die positiven Aspekte schnell aufhebt.

Essen Sie mehrfach, mindestens 2-3x im Monat frische Beeren und Nüsse? (+1)

Sie bekommen den Punkt auch, wenn Sie nicht wissen, ob man das Wort Antioxidanzien mit t, s oder z am Ende schreibt, Hauptsache Sie essen immer wieder mal Beeren und Nüsse

2
Magnesium, das (n.)

1-2 Magnesiumbrausetabletten mit beispielsweise 150mg zum Auflösen in einem Glas mit kaltem Leitungswasser sind super an Tagen mit viel Sport, schwerer Gartenarbeit, heißem Wetter oder anhaltender mentaler Anspannung - etwa bei langen M&A-Verhandlungen oder aktiven Parts bei Tagungen. Auch am Tag nach viel Alkohol beim Closing Dinner oder sonstigen Unternehmens- und Umsatzfeiern mit Begrüßungssekt, Weinbegleitung und anschließendem Barbesuch helfen Sie Ihrem Körper mit der Einnahme dieses wichtigen und lebensnotwendigen Mengenelementes.

Die Tagesempfehlung ist deutlich höher als 150 mg, selbst für Frauen, insbesondere an Tagen mit viel Sport und hohem Flüssigkeitsverlust, aber auch über die Nahrung und Flüssigkeiten wie Mineralwasser nehmen wir es auf. Ihre Muskeln danken es Ihnen, denn gerade in anstrengenden Zeiten haben Sie permanent einen höheren Muskeltonus und der Magnesiumbedarf ist viel höher als sonst. So erholen Sie sich schneller und können Verspannungen vor allem im Nacken und Rücken vorbeugen, die zudem durch lange Schreibtischarbeit, Autofahrten, schlechte Körperhaltung und mangelnde Muskulatur begünstigt werden.

Der Körper kann Magnesium nicht selbst produzieren, viele Menschen haben dementsprechend zu wenig davon. Auf seine verdauungsfördernde Wirkung sei hingewiesen, auf die abführende Wirkung bei zu viel davon auch. Biolectra von Hermes ist eine Empfehlung, gibt es in der Apotheke zu Apothekerpreisen.

Nehmen Sie nach körperlichen und mentalen Anstrengungen gelegentlich Magnesium zu sich? (+1)

Sie bekommen den Punkt für die Karte nur, wenn Sie sonstige Nahrungsergänzungsmittel nur sehr informiert und reflektiert zu sich nehmen. Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems ist bei Veranlassung eine gute Wahl, natürlich auch ärztlich verschriebene Mittel, die aber allesamt von vertrauenswürdigen Herstellern wie FitLine und Co auf sicheren Bezugswegen kommen sollten

Zuckerersatzstoffe sollten Sie dagegen immer meiden, denn viele von ihnen stehen in der Kritik, auch wenn Sie dadurch möglicherweise weniger Zucker zu sich nehmen

3
Vollkornbrot, das (n.)

Nicht immer, aber alle 2-3 Wochen auch mal ein Vollkornbrot kaufen, man kann auch Scheiben kaufen. Dann trainieren Sie mal Ihren Darm, er freut sich über Ballaststoffe und wird gefordert. Sie müssen es übrigens nicht nur kaufen, sondern auch essen, bevor es schimmelt.

Das geht prima morgens und abends, sonst essen Sie zu viel Weißmehl in Form von anderen Broten, Brötchen und -noch viel schlimmer- Keksen, die zusätzlich viel Zucker enthalten. Je dunkler das Brot, desto besser, je heller das Brot, desto schlechter. Gerade in Deutschland gibt es unglaublich viele Brotsorten, da muss es kein Weißbrot sein, auch kein weißer Toast, wenn es schmackhafteres Vollkorntoast gibt. Einmal normale Brötchen oder Baguette in der Woche müssen reichen.

Haferflocken sind auch super für eine ballaststoffreiche Ernährung, gerne die von Kölln, viele andere schmecken nicht so gut. Toller Nebeneffekt: Man muss lange kauen, isst dadurch langsamer, so dass man sich schneller satt fühlt, zumal ballaststoffreiches Essen sättigender ist.

Zum Abendbrot rohes Gemüse: Tomaten, Gurke, Paprika, Möhren, Kohlrabi, Radieschen, etc. – irgendwas mögen Sie bestimmt, es muss ja nicht viel sein. Salate enthalten gleich mehrere Gemüsesorten und damit viele Ballaststoffe, allerdings auch häufig ein Dressing, das mehr Kalorien enthält als Sie denken.

Aber fordern Sie Ihren Darm nicht zu stark, Sie sollten nicht zu viel Ballaststoffreiches an einem Tag und schon gar nicht gehäuft abends essen. Essen Sie Ballaststoffreiches nicht zu spät am Tag, etwa kurz vor dem Schlafengehen, denn Sie sollten noch einige Stunden wach sein, weil es umso länger vom Körper verdaut werden muss.

Essen Sie fast täglich rohes Gemüse (+1), aber kein Weißbrot außer höchstens 1x pro Woche weißes Baguette oder Brötchen (+0,5), sondern mindestens 3x im Monat Vollkornbrot und anderes Ballaststoffreiches (+0,5)?

4
Mineralwasser, das (n.)

Man muss kein Gourmet sein, um es nur aus Glasflaschen zu mögen. Der Geschmack ist viel besser als aus den vielen Plastikflaschen, die sich immer mehr wegen ihres geringen Gewichts durchsetzen – man nimmt weniger Mikro-Plastik auf, für die Umwelt sollte Mehrweg auch besser sein und ab 6 Kästen gibt es noch ein Workout beim Kaufen obendrauf, auch ohne Altbauwohnung im 4. Stock ohne Aufzug.

Die Nürburg Quelle ist reich an Magnesium, das wohlschmeckende Apollinaris gibt es leider nicht mehr im freien Handel. Es enthielt aber offenbar vergleichsweise viel Bor und sogar Arsen, San Pellegrino überzeugt offenbar die Gastronomie, aber in manchen Testungen ebenso nicht.

Ansonsten können Sie ja mal häufiger das Wasser wechseln, was auch bei Haarwaschmitteln, Duschgels und Gesichtscremes empfohlen wird zu tun, um dem Körper immer mal wieder einen anderen Mix aus Mineralien und Spurenelementen zuzuführen, was im Sommer sicher noch wichtiger ist als im Winter, wenn wir weniger schwitzen.

Schorlen mit Fruchtsäften sind eine willkommene Abwechselung, sollten aber auch nicht zu häufig am Tag getrunken werden, weil sie je nach Mischungsverhältnis viel Fruchtzucker enthalten, der auch dick machen kann. Deswegen nur so lange Saft zum Wasser geben, bis es komplett die Farbe des Saftes angenommen hat.

Täglich Limonade oder Energydrinks trinken, sollte wegen der exorbitant großen Zuckerbelastung vom Gesetzgeber verboten werden – der ist nur in Cola erlaubt, was sie mit dem Coffein noch anregender macht, vorausgesetzt Sie trinken nur ab und zu mal eine oder um am Steuer wach zu bleiben, dann kann sie auch einen großen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leisten.

Trinken Sie nahezu täglich Mineralwasser (+1) aus Glasflaschen (+0,5) und nur vereinzelt Limonade, Cola oder Energydrinks im Monat (+1)?

5
Darm, der (m.)

Essen Sie frisch zubereitete Sachen, möglichst bunt, 3 unterschiedliche Farben sollten es schon sein, wenigstens bei der Hauptmahlzeit am Tag! Je bunter der Teller, desto besser, denn das gewährleistet eine Aufnahme von ganz unterschiedlichen Lebensmitteln.

Diversität ist also nicht nur bei den Produkten eines Unternehmens, in der Mitarbeiterschaft, bei den Lieferanten, bei Geldanlagen und in der Natur sowieso, sondern auch für den Darm bestens.

So kann auch ein Döner, der eher zur Abteilung Fast Food gehört, je nach Zusammenstellung sehr bunt sein. Auch frische Kräuter, nicht nur Petersilie und Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Pfeffer, Ingwer und Honig fördern die Unterschiedlichkeit. Letzterer wirkt nicht nur antibakteriell, sondern ist auch zum Frühstück ein Genuss.

Sie brauchen unbedingt auch die guten Bakterien im Darm bzw. die Sachen, die sie fördern – Darm und Gehirn sind unmittelbar miteinander verbunden, selbst psychische Erkrankungen können dort ihren Ursprung haben, auch wenn sich solche Zusammenhänge sehr schwer erforschen lassen. Alles hängt mit allem zusammen, der Umstand, dass Sie das nicht glauben, ändert nichts an dieser Tatsache. Der Mensch ist, was er isst.

Apropos Darm: Zwischen 2x Stuhlgang am 1 Tag und 1x Stuhlgang an 2 Tagen ist alles normal

Essen Sie mehrmals in der Woche ein frisch zubereitetes Mittag- oder Abendessen mit verschiedenen Beilagen und Kräutern, Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Pfeffer usw. (+3)?

6
Kakao, der (m.)

Kakao ist immer erlaubt, auch in Schokoladenform, wenn Sie nicht gleich die ganze Tafel essen, was zugegebenermaßen schnell geht. Kakao-Pulver hat viel Zucker, aber viele Hersteller haben immerhin noch ein „B“ im Nutri-Score.

Natürlich ist dunkle Schokolade oder solche mit Nüssen besser als helle oder gar weiße Schokolade und Feodora geschmacklich besser als viele andere. Darum geht es ja auch, denn Schokolade sollte ein Genuss sein. Je nach Budget geht auch die von Caffé-Tasse oder Valrhona und eine Tasse Bensdorp Kakao ist nicht nur was für die Kinder und Enkelkinder.

Kakao enthält übrigens auch Koffein, zwar nur geringe Mengen, aber man kann sich insofern auch damit zusätzlich etwas pushen.

Andere Süßigkeiten wie Kekse, Weingummi, Lakritz und Eis enthalten auch viel Zucker, haben aber häufig nicht den Kakao wie ihn Schokolade enthält, so dass Schokolade vorzugswürdig erscheint. Ganz auf Süßigkeiten bzw. solche kleinen Belohnungen im Alltag oder mal zum Kaffee zu verzichten, schafft kaum jemand und muss man auch nicht.

Es sind aber definitiv schlimme Dickmacher. Insbesondere dann, wenn sie zwischendurch gegessen werden und dann anders, intensiver und ungünstiger verstoffwechselt werden als etwa ein ebenso kalorienreiches Dessert unmittelbar nach dem Essen, das zusammen mit dem Essen verdaut wird.

Sie werden sich wundern, wie viel Sie abnehmen, wenn Sie komplett auf sie verzichten. Das Homeoffice begünstigt leider solche schlechten Angewohnheiten, weil dort Süßigkeiten jederzeit verfügbar sind – jaja, die Zusammenhänge sind häufig banal, ebenso wie bei vielen Wirtschaftsstraftaten.

Essen Sie am liebsten Schokolade bei Süßigkeiten (+1) und essen Süßes jedenfalls nicht täglich und schon gar nicht „zwischendurch“(+2)?

7
Zucker, der (m.) & Fett, das (n.) & Salz, das (n.)

Leider schmeckt fast alles besser, wenn es viel Zucker hat. Das weiß leider auch die Nahrungsmittelindustrie, so dass vieles viel Zucker enthält. Was gut schmeckt, verkauft sich besser.

Ebenso wie Fett nun einmal ein Geschmacksträger ist und Crème Fraiche immer hilft, wenn es gut schmecken soll. Lassen Sie gern erkennbares Fett weg, etwa den weißen Fettstreifen im Kochschinken, wenn Sie nicht jeden Tag auf dem Feld arbeiten.

Wenn es diese beiden grundlegenden Zusammenhänge nicht geben würde, dann hätten nicht so viele Menschen Übergewicht, gerade in der westlichen Welt ist dies ein allgegenwärtiges Problem für die betroffenen Menschen. Viele schlanke Menschen ohne Übergewicht auf einem Haufen sehen Sie im Grunde genommen nur noch in Laufgruppen.

Am schlimmsten ist Zucker in Kombi mit Gewohnheiten, etwa den Kaffee mit Zucker zu trinken, wenn Sie täglich mehrere Tassen trinken. Oder sich jeden Morgen ganz viel Zucker auf die Cornflakes streuen. Dann ist Ihr persönliches Zuckerkonto schnell voll, zumal es sich dabei nun einmal um den weißen industriellen Zucker in Reinform handelt und viele Nahrungsmittel zusätzlich viel Zucker enthalten, obwohl man diese gar nicht mit Zucker assoziiert wie etwa Ketchup. Heben Sie sich lieber den Zucker für die Erdbeeren auf, die Sie wahrscheinlich nicht so häufig essen.

Leider ist auch alles schmackhafter, wenn es ordentlich gesalzen ist, so dass vieles gesalzen ist. Sie entkommen dem kaum für schädlichen Bluthochdruck verantwortlich gemachten Salz bei verarbeiteten Lebensmitteln. Kaufen Sie die einfach nicht, machen viel selbst und lassen einfach immer den Salzstreuer aus Respekt vor Ihrer Gesundheit und dem Koch weg.

Die Pfeffermühle geht immer, sie hat Stil, Nachschärfen ist gesellschaftlich akzeptierter und mehr Schärfe kann auch die Verdauung anregen.

Bevorzugen Sie beim Einkaufen Lebensmittel mit einem guten Nutri-Score A, B und C (+2), trinken Ihren Kaffee ohne Zucker (+0,5) und salzen Ihr Essen niemals nach (+0,5)?

8
Espresso, der (m.)

Auch mal einen Espresso als immer nur Kaffee. Die Bohnen werden für Espresso länger gebrannt und verlieren so mehr Säure und Gerbstoffe als Kaffeebohnen, so dass Espresso tendenziell schonender für den Organismus ist.

Wer Espresso nicht so oder nur mit viel Zucker mag, trinkt ihn einfach mit aufgeschäumter Milch, heißt dann Cappuccino und kann außerhalb Italiens auch einfach nach dem Essen getrunken werden. Ohnehin sollten Sie Kaffee und Co eher trinken, wenn der Magen etwas gefüllt ist, denn dann ist er bekömmlicher, weil Kaffee auch den Magen reizen kann.

Bohnen bitte aus Italien, die können das, eine Siebträgermaschine ist zwar teuer und die Zubereitung etwas aufwendiger, aber nur das in ihnen verbaute Metall ermöglicht die Temperatur- und Druckverhältnisse, die man für guten Espresso braucht.

Die Kaffeevollautomaten, auch die aus der Schweiz, haben ganz häufig nur innen günstigeres Plastik und George Clooney und eine gute Marge, von der Sie aber auch nichts haben, ganz im Gegenteil: Nur neue Sportwagen verlieren noch schneller nach ihrem Kauf an Wert als Kaffeevollautomaten mit ganz viel Elektronik, die zudem kaputtgehen kann.

Egal ob Kaffee oder Espresso – mehr als 2-3 Einheiten sollten es am Tag insgesamt nicht sein, schwarzer Tee und Energy Drinks natürlich mitgezählt, die aber viel Zucker enthalten. Und möglichst keiner mehr im späteren Nachmittag, wenn Sie gut schlafen wollen, denn das anregende Koffein hält sich länger in Ihrem Körper als Sie vielleicht denken.

Das gilt vor allem, wenn noch viel Stress und intensiver Sport in der 2. Tageshälfte dazu kommen. Der Puls ist dann zu hoch, um schnell einschlafen zu können, Sie schlafen ggf. erst viele Stunden später ein und dann kann die Nacht sehr kurz werden bis der Wecker klingelt.

Koffein steigert die Leistungsfähigkeit und regt den Stoffwechsel an, man kann ihn auch vor dem Sport in Maßen trinken, um noch mehr Kalorien zu verbrennen.

Trinken Sie mehr Espresso als Kaffee (+0,5) und nie mehr als 2-3 Getränke mit Coffein, Teein und Co am Tag (+1)?

9
Essgewohnheiten, die (f.)

Falls beruflich und familiär vereinbar, lieber mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen. Das Frühstück nicht weglassen, 2x warm Essen geht gar nicht und nein, der Döner ist keine Zwischenmahlzeit.

Sie können alles essen, wenn Sie alles vertragen, auch Fast Food ist nicht verboten, aber tun Sie sich den Gefallen, dass Sie dies nicht zu oft tun. „Oft“ kann bei Burgern aus der Systemgastronomie bereits 1x pro Monat heißen, besser nur so häufig essen, wie es Geschäftsberichte im Unternehmen gibt, als 1x pro Quartal oder noch besser 1x im Tertial.

Langsames essen führt zu häufigem Kauen und gibt den Enzymen eine Chance, das Essen im Mund schon einmal etwas vorverdauen, wie es eigentlich die Idee war. Dann sind Sie auch schneller satt und geben dem Sättigungsgefühl eine Chance zu entstehen und wahrgenommen zu werden. Sie sind dann allerdings häufig der letzte am Tisch oder die Kollegen müssen auf Sie warten. Wahrscheinlich hören Sie auch schon mal den Spruch oder fühlen ihn nur, „wie die Backen so die Hacken“ oder sprachliche Abwandlungen davon. Leider gibt es in Deutschland viele, die immer schnell essen oder dies jedenfalls in Gesellschaft tun, um nicht der Letzte zu sein oder wichtiger zu wirken.

Der Mensch isst leider nicht nur, wenn er Hunger hat. Er isst auch, weil er müde ist, weil er Stress hat, weil er Langeweile oder Kummer hat usw. – genau, viele Gründe können zum Essen führen, was aber dann nichts mit der erforderlichen Nährstoffaufnahme zu tun hat, es aber neben den vielen Kalorien auch immer zu einer Insulin-Antwort des Körpers kommt. Gegen das Essen zwischen den Mahlzeiten helfen Zahnpflegekaugummis, die auch etwas Geschmack haben und Ihnen Kaubewegungen ermöglicht – das ist also fast schon so wie essen.

Versuchen Sie wenigstens vormittags nichts zu essen, das scheint mehr der Natur und dem evolutionären Ursprung des Menschen zu entsprechen, schafft längere insulinarme Phasen und ermöglicht echte Verbrennungsphasen, die Fettpolster schmelzen lassen und umso mehr Appetit auf das Mittagessen machen.

Sog. verarbeitete Fleischwaren wie Schinken, Würste, Speck und Pasteten werden immer wieder in großen Gesundheitsstudien thematisiert, denn bei der Verdauung der zur Konservierung verwendeten Salze sollen Nitrosamine entstehen, die als krebserregend gelten. Vielleicht mögen Sie auch mal Käse. Insgesamt wird vor zu vielem rotem Fleisch gewarnt, aber es gibt ja auch noch Fisch und Geflügel. Rohes Fleisch soll auch nicht gut sein, also das Mettbrötchen immer nur nach Umzügen. Beim Grillen vom Fleisch nichts verbrennen lassen oder dann nicht essen, denn es ist auch ungesund ebenso wie verbrannter Toast.

Obst ist immer gut, vorher waschen, wenn man es mit Schale essen möchte. „An apple a day keeps the doctor away“ kennen Sie bestimmt.

Frühstücken Sie immer (+0,5), essen 3-4 Mahlzeiten über den Tag verteilt (+0,5), maximal 1x warm (+0,5), haben längere Phasen am Tag ohne Essen (+0,5), essen eher langsam (+0,5), kaufen viel Obst (+1) und mögen auch Geflügel und Fisch (+0,5) und ebenso Käse auf Ihrem Brot (+0,5)?

10
Dinner-Canceling, das (n.)

Man muss keine Kalorien zählen oder Rechenformeln auswendig lernen. Das ist viel zu aufwendig und kaum jemand kann den genauen Kaloriengehalt von dem bestimmen, was er im Laufe des Tages alles isst. Aber folgenden, wirklich einfachen Kausalzusammenhang sollte man verstehen und verinnerlichen:

Wenn man an einen Tag mehr Kalorien zu sich nimmt als der Körper bei Bewegung und Sport verbrennt, hat man einen Kalorienüberschuss oder weniger vornehm formuliert Bauchfett. Wenn das sehr häufig so ist, bauen Sie sukzessive, ohne es zu spüren und optisch zunächst wahrzunehmen, viel davon auf – erst im fortschreitenden Prozess beim Sitzen, beim Sport, auf Fotos oder in der Umkleidekabine gelangt es in ihr Bewusstsein. Frauen haben den Vorteil, durch höhere Schuhe ihr Gewicht optisch auf mehr Körperlänge zu verteilen, was aber das Tragen noch anstrengender macht. Dafür haben sie den Nachteil, dass ihre Kleidung häufig eng am Körper anliegt.

Das Gewicht bleibt dagegen konstant, wenn sich die tägliche Kalorienzufuhr und -verbrauch die Waage halten. Beim weit verbreiteten Bürojob führt das aber dazu, dass Sie nur wenig essen können. Ein regelmäßiges gemeinsames Mittagessen mit Kollegen in einem Restaurant oder der Kantine kann schon zu viel sein, wenn Sie keinen oder wenig Sport machen. Versuchen Sie es mal ab und zu mit einem belegten Brötchen, das nicht so belastet und schnell verstoffwechselt ist, wenn Sie anschließend gleich wieder performen müssen.

Man darf ja essen, aber viel essen und kein Sport machen, passt nicht zusammen. Vor allem wenn Sie einen eher langsamen Stoffwechsel haben und oder der sich mit zunehmendem Alter immer mehr verlangsamt. Übergewicht ist fast immer reines Fett, das sich vor allem an den bekannten Stellen bei Männern und Frauen, aber auch sonst überall im Körper ablagert. Viel essen und viel Sport machen funktioniert meistens nur in jungen Jahren, um eine sportliche und schlanke Figur zu haben. Am nachhaltigsten ist es sicher, moderat zu essen und viel Sport zu machen, am besten Ausdauersport – das funktioniert auch noch später im Leben. Dagegen sind Diäten immer nur was Temporäres und Sie bleiben nur so lange schlank oder verlieren Gewicht wie Sie die Diät durchhalten, also manchmal nur ein paar Tage oder Wochen. Den sog. Jo-Jo-Effekt gibt es meistens noch obendrauf, also die schnelle Gewichtszunahme, wenn Sie wieder normal wie vor der Diät essen.

Viele sagen, dass Ernährung und Bewegung bzw. Sport ungefähr gleich viel beim Abnehmen ausmachen. Über Bauchmuskeln sagt man, dass sie in der Küche „gemacht“ bzw. sichtbar gemacht werden. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Ananas und Grapefruit wird nachgesagt, Enzyme zu enthalten, die helfen Fett zu verbrennen. Probieren Sie es mal aus, wenn Sie solches Obst mögen und verbrennen mit dem Geheimtipp zusätzlich.

Wenn Sie es nicht schaffen, weniger zu essen, lassen Sie alles Süße tagsüber konsequent weg – Sie werden überrascht sein, wie viel das bereits bringt. Essen Sie zum Steak, das auch mal vom Thunfisch sein darf, möglichst nur Salat oder trinken Sie nur was anstelle von essen oder stecken sich ein zuckerfreies Kaugummi in den Mund, wenn Sie mal wieder aus Stress, Müdigkeit, Belohnung oder alles zusammen etwas (Süßes) essen wollen. Oder lassen Sie einfach mal das Abendessen komplett weg: Sie verkraften es abends häufig am besten, zumindest wenn Sie ein warmes Mittagessen hatten und über die Aussage „Hunger ist Dein Freund“ nur lachen können. Sie gleichen auf einen Schlag damit Ihre Kalorienbilanz aus und stehen schlanker am nächsten Morgen auf.

Kennen und verstehen Sie diesen grundsätzlichen Zusammenhang, ist Ihnen die Verlangsamung des Stoffwechsels mit zunehmendem Alter bewusst und versuchen Sie folglich weniger zu essen und gleichzeitig mehr Sport zu treiben, wenn Sie abnehmen wollen (+1), lassen Sie schon mal eine Hauptmahlzeit zum Mittag oder Abend aus (+1) und halten von Diäten nichts (+1)?

11
Laufen, das (n.)

Schlank laufen, am besten durch ein Waldstück, abends, freitags zum Wochenausklang oder am Wochenende, um vor die Tür zu kommen, 2-3x Woche – es gibt nichts Besseres, mit einem Freund oder Freundin macht es noch mehr Spaß, Dauertermine helfen Ihnen bei der Einhaltung:

Der weiche Boden schont die Gelenke, fordert sie aber zugleich wegen der Unebenheiten, die Luft ist besonders sauerstoffreich, der Blick ins Grüne senkt den Blutdruck, 4 km mit Pause in der Mitte gehen immer, zumindest nach 3-4x laufen, später auch mit mehr Tempo und Atmung vor allem durch die Nase, was die Schleimhäute durchblutet, die Atemmuskulatur kräftigt und eine bessere Sauerstoffaufnahme des Körpers fördert, vor allem im Herbst und Winter kann das auch Erkältungen vorbeugen. Im Herbst und Winter beachten, dass es im Wald viel dunkler ist und man fast einen Halbtagsjob braucht, um früh genug loslaufen zu können, wenn man noch etwas sehen möchte.

Das Laufen sollte möglichst barrierefrei sein, d.h. nur Laufsachen und -schuhe an und von zu Hause aus loslaufen, ohne noch irgendwo hinfahren zu müssen. Nach dem Ausschwitzen duschen, was essen und abends auf die Couch mit Wolldecke – dann müssen Sie nur noch dem „Nachbrennen“ und Hungergefühl danach möglichst widerstehen, denn Bewegung macht hungrig, regt den Stoffwechsel noch lange danach an und man ist häufig viel zu großzügig zu sich nach dem Sport. Viele Fitness Coaches wissen, dass sich durch diesen Effekt viele kalorienmäßig schnell schlechter stellen, als wenn sie gar nicht gelaufen wären, denn sie überschätzen die verbrannten Kalorien, die sich nicht nach der subjektiv empfundenen Anstrengung richten.

PS: Davor keine Lust dazu zu haben ist normal, denken Sie dann einfach daran, wie gut Sie sich danach fühlen.

PPS: Wer laufen nicht mag oder zu langweilig findet, hat ein echtes Problem, jedenfalls, wenn es sonst keinen Lieblingssport für den Ausdauersport gibt, den man unbedingt wöchentlich machen muss. Versuchen Sie es dann mit Fahrradfahren, Schwimmen, Fitnesskursen, Tanzen oder einem Water Rower zu Hause. Wenn Sie Cardio nicht mögen, machen Sie wenigstens irgendeinen Sport regelmäßig, der was mit Ihrer Herzfrequenz macht und Sie schwitzen lässt – mit dem Schweiß verlassen auch Giftstoffe Ihren Körper, deswegen auch mal in die Sauna gehen, wenn Sie mögen. Gesunde und trainierte Menschen dürfen auch mal kurzzeitig an ihre Leistungsgrenze und harten Sport machen, Schläge oder Stöße an den Kopf sind immer zu vermeiden, ebenso sollten Sie bei Infekten auf Sport verzichten, Ihr Körper braucht dann Ruhe und keine Verteilung der Erreger im Organismus durch die bessere Durchblutung.

Gehen Sie durchschnittlich 2x pro Woche laufen oder betreiben genauso oft oder in Ergänzung einen anderen (Ausdauer-)sport bei dem Sie schwitzen, wenn Sie nicht im Urlaub oder krank sind? (+5)

Sex können Sie auch dann mitzählen, wenn Ihr Puls nicht so lange Zeit deutlich höher ist, denn er setzt zusätzlich viele Glückshormone frei, die Ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit definitiv guttun

12
Kraftsport, der (m.)

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen weit verbreitet und noch optional, ist es für ältere Menschen angesichts des konstanten Verlustes an Muskelmasse Pflicht und eine ideale Ergänzung zum Ausdauersport.

Kraftsport ist natürlich nicht mit Bodybuilding zu verwechseln. Und Kraftsport ist schon lange keine reine Männersache mehr, auch wenn Frauen gut mit dem klassischen Bauch-Beine-Po-Workout bedient sind oder ihre Muskeln mit Yoga, Pilates und Co anspannen.

Kein Home Studio mit Lang- noch Kurzhantel und Geräten zu haben, ist leider keine Ausrede, nutzen Sie dann Ihr Körpergewicht, die Verletzungsgefahr ist sogar tendenziell kleiner.

Sie müssen ja nicht im wahrsten Sinne des Wortes als Anfänger Klimmzüge machen, die eine schwere, aber ebenso effektive Übung darstellen. Auch Liegestützen und Planks verdeutlichen Ihnen ganz schnell bei vielen Wiederholungen, dass Sie nicht trainiert sind, vielleicht sogar sehr untrainiert sind, mindestens aber, dass Ihr Gewicht in einem schlechten Verhältnis zu Ihren koordinativen und muskulären Fähigkeiten steht.

Führen Sie alle Übungen und Bewegungen immer langsam und sauber aus, auch wenn Sie dann weniger schaffen. Wenn Sie als Mann nicht wissen, wie viele oder wie lange man durchschnittlich abhängig vom Lebensalter schaffen sollte, schauen Sie zusätzlich auf Ihre Arme: Sehen Sie eher kräftige oder eher dünne Arme im Verhältnis zu Ihrem Oberkörper? Sie können zudem diese Übungen in einem noch so kleinen Raum neben Ihrem Bett machen. Sit ups und Crunches machen den Bauch bereits nach einem Mal wesentlich flacher und sind insofern richtig dankbar. Das Core Training stärkt die Muskulatur in der Körpermitte und ist ebenso wie ein starker Rücken eine gute Präventionen für Verletzungen und die Volkskrankheit Rückenschmerzen.

Vergessen Sie danach nicht den Magerquark, spätestens zum Frühstück am nächsten Tag. Ohne zusätzliches Eiweiß kann der Körper keine Muskeln aufbauen, jedenfalls nicht in dem Maße wie mit Quark. Vom Berchtesgadener Land schmeckt sogar der Magerquark. Er kommt offenbar ohne den Geschmacksträger Fett aus. Eiweißpulver brauchen Sie dann nicht mehr. Es ist teuer und hat eine thermische Wirkung auf den Körper, die ihn schneller schwitzen lässt.

Muskeln straffen nicht nur jeden Körper, egal ob Mann oder Frau, sondern verbrennen jeden Tag viele Kalorien zusätzlich. Aber bitte überschätzen Sie den Effekt nicht, in Riegeln Schokolade ausgedrückt sind es möglicherweise nicht mehr als 2-3, also essen Sie bitte in diesem Glauben nicht zu viel, nur weil Sie ein paar Muskeln und schon mal davon gehört haben.

Sonst halten Sie sich bitte bei den eiweißreichen Lebensmitteln zurück, denn Milch, Quark, Joghurt und Co können Entzündungen im Körper fördern, auch wenn Sie diese nicht spüren oder sehen, weil sie im Körperinneren sind. Milch enthält zudem viel Fett und addiert sich schnell als Trinkmilch, im Müsli und Cappuccino – bitte sorgen Sie immer für Frischmilch in Ihrem Haushalt, H-Milch ist nicht so gut.

Betreiben Sie alle 1-2 Wochen mindestens 1x Kraftsport bzw. als Frau eine Alternative dazu oder haben Sie das schon mal in Ihrem Leben betrieben, so dass Sie noch immer größtenteils über die amals aufgebauten und trainierten Muskeln verfügen? (+3)

13
Bewegung, die (f.)

Sie haben ein großes Haus und sogar einen großen Garten?! Wunderbar, Sie sind dann nicht nur gesellschaftlich und wirtschaftlich privilegiert und damit möglicherweise zufriedener in Ihrem Leben, sondern leben auch gesünder, weil Sie sich automatisch viel mehr bewegen.

Denn alle Wegstrecken sind viel länger, um in die unterschiedlichen Räume oder Stockwerke über die Treppen zukommen. Die Bewegung in den einzelnen Räumen nimmt natürlich auch zu. Wenn Sie Ihren Garten selbst pflegen, haben Sie auch da ein deutliches Plus auf Ihrem Bewegungskonto und das bei frischer Luft.

Mangelnde Bewegung hat sich mittlerweile einen richtig schlechten Ruf erarbeitet: Es sei das neue Rauchen. Viele Manager sitzen viel zu viel am Schreibtisch, im Verkehrsmittel oder noch schlechter beim Geschäftsessen.

Versuchen Sie während der nahezu täglichen Schreibtischarbeit sich dennoch möglichst viel zu bewegen, also gerne mindestens 1-2x pro Stunde zum Drucker, zu Kollegen, zum Vorzimmer, zur Kaffeeküche, zur Toilette oder einfach mal für eine Pause kurz raus an die frische Luft nach draußen – das schafft Tag für Tag viel mehr Bewegung, vielleicht können Sie auch mal im Stehen arbeiten oder zumindest beim Telefonieren im Zimmer auf und ab gehen.

Schritte am Tag müssen Sie nicht zählen, weder mit Ihrem Handy noch sonstigen Fitness-Trackern, es sei denn es motiviert Sie. Denn Sie werden schon genug getrackt, bei der Arbeit, beim Surfen im Internet, beim Einkauf, Sie müssen sich nicht noch selbst tracken, das kann auch belastend sein und nimmt Ihnen die Leichtigkeit.

Aber 1000 Schritte dürfen es schon regelmäßig sein, das schaffen Sie auch mit Schreibtischjob, wenn Sie häufiger mal zu Fuß irgendwo hingehen. Vielleicht sind es ja an einigen Samstagen mit Haus, Garten, Kinder, Sport und vielen Erledigungen sogar 10000 und mehr Schritte, nach neuesten Erkenntnissen sind aber 3000 pro Tag bereits ausreichend.

Wohnen Sie in einem größeren Haus bzw. Wohnung oder bewegen Sie sich bewusst viel während der Schreibtischarbeit oder haben Sie einen Job, bei dem Sie sich viel bewegen? (+2)

Sie müssen nur eine der 3 Fragen mit Ja beantworten, um die Gesundheitspunkte dieser Karte zu bekommen

14
Bauchfett, das (n.)

Nichts ist egoistischer als viszerales Bauchfett, es möchte sich um jeden Preis erhalten, einmal angelegte Fettzellen sind der Endgegner, Bauchfett bringt alles aus der Balance: Ihren Stoffwechsel, Ihre Hormone und damit auch Ihre Libido, denn es produziert das weibliche Sexualhormon Östrogen und zusätzlich viele entzündungsfördernde Botenstoffe – schlechter geht es nicht!

Selbst Kinder, die aufgrund schlechter Ernährung und oder zu geringer Bewegung Fettzellen angelegt haben, haben eine viel höhere Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter wieder dick zu werden.

Kleine Tricks helfen hier leider nicht weiter: Wenn Sie sich damit vor allem auf Fotos nicht mehr so attraktiv finden und nur noch angezogen Fotos machen, am liebsten im schicken Anzug, verrät Ihre Jawline jedem mittelmäßig aufmerksamen Betrachter schnell, was Sache ist. Das ist die Kinnlinie, die zwischen Kinn und Hals verläuft. Sie müssen keinen rechten Winkel haben, obwohl das mehr oder weniger bewusst als sehr attraktiv bei Männern und Frauen wahrgenommen wird, aber der Umfang des Halses darf schon viel kleiner sein als der des Kopfes. Im Gesicht nimmt man am schnellsten zu, aber auch wieder ab, was wohl ausgleichende Gerechtigkeit ist. Sich einfach nur seitlich im Spiegel zu betrachten, hilft Ihrer Gesundheit auch nicht weiter, höchstens Ihrer mentalen, ebenso nicht den Bauch für Fotos einzuziehen; Späße darüber machen zu können, spricht für Ihren Humor und Lachen ist gesund, aber das Problem bleibt ungelöst. Wenn es Innenaufnahmen von Ihnen gäbe, würden Sie angesichts der weißen Fettansammlungen an Organen und im Blut sicher schneller weniger essen, vor allem Fett und Zucker ernster nehmen.

Sich selbst auf den Bauch zu schauen bringt mehr als den BMI (Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat, also Körpergewicht geteilt durch Körpergröße mal Körpergröße) zu errechnen, denn der berücksichtigt nicht im ausreichenden Maße Körperbau, Alter und Geschlecht des Menschen und kann insbesondere muskulösen Menschen fälschlicherweise ein Übergewicht attestieren.

Auch die Gelenke müssen selbst bei leichtem, aber permanenten Übergewicht viel mehr leisten, das sind naturwissenschaftliche Zusammenhänge aus der Physik, die für alle gelten. Suchen Sie mal das immer volle Wartezimmer von Orthopäden auf, bitte schreiben Sie mir, wenn dort einmal weniger Übergewichtige als Normal- und Untergewichtige sitzen sollten – dies ist keine Diskriminierung, sondern ein Zusammenhang.

Motivieren Sie sich die Abwärtsspirale des Bauchfetts zu durchbrechen, das sie immer träger macht: Für Ihre Gesundheit, auch wenn Sie jetzt noch keine gesundheitlichen Probleme haben, für Ihre Gelenke, für ein besseres Aussehen, für eine besser sitzende Kleidung, für mehr Sex (Bachumfang korreliert mit Härte und Dauer der Erektion), für mehr sichtbare Bauchmuskulatur, für mehr Jugendlichkeit, usw. Oder Sie freunden sich mit dem Spruch an: „Haben Sie noch Sex oder fahren Sie schon Porsche?!“ Der ist nicht nur witzig, sondern auch zutreffend, wenn Sie einen Porsche haben, mit dem Sie sich dann immerhin trösten können.

Haben Sie keinen Bauch oder zumindest morgens keinen Bauch und einen eher schlanken Hals? (+4)

15
Duschen, substantivierter Infinitiv

Duschen ist nicht nur Körperreinigung und -pflege, sondern Sie verhindern auch viele Erkältungskrankheiten nach dem Sport und Schwitzen, denn der Körper kühlt sich mit dem auf der Haut verdunstendem Wasser und der dadurch entstehenden Verdunstungskälte.

Komplett kalt duschen mag und macht kaum jemand, außer jene mit unbezahlten Rechnungen. Aber am Ende einer warmen Dusche geht vielleicht was, nur kurz, nicht so kalt und behutsam von unten nach oben – auch das ist viel besser als Null. Und bei vielem geht es darum, etwas mehr als Null zu machen.

Next Level wären abwechselnd kalte und warme Duschen mit deutlichen Temperaturunterschieden. Verzichten Sie aber darauf, wenn Sie ohnehin angeschlagen sind und geben Ihrem Immunsystem nicht den letzten Rest damit. Kaltes Duschen stärkt Ihr Immunsystem, ist gut für die Blutgefäße, angeblich auch für Haut und Haare und hilft zusätzlich Fett verbrennen.

Sie verlieren zudem beim kalten Duschen Kalorien, noch viel mehr, wenn Sie bei kaltem Wetter laufen oder gar im kalten Wasser schwimmen gehen, an das Sie aber Ihren Körper behutsam gewöhnen sollten.

Duschen Sie nach dem Sport oder wechseln Sie wenigstens das T-Shirt (+0,5) und duschen kurzzeitig auch mal mit kälterem Wasser (+1)?

16
Händewaschen, das (n.)

Auch nach Corona mit oder ohne schwere Verläufe ist regelmäßiges Händewaschen Trumpf. Schützen Sie sich und andere durch Hände waschen vor Infektionen, gerade lästige Erkältungen und unangenehme Magen-Darm-Erkrankungen werden tatsächlich am häufigsten über die Hände übertragen.

Wenn Sie draußen gewesen sind, vor dem Zubereiten oder Essen oder nachdem Sie ein Tier gestreichelt haben, kann man sich durchaus die Hände waschen, wenn Sie von der Toilette kommen, sowieso. Die Hände kommen mit den Keimen in Kontakt und übertragen sie auf alles, was angefasst wird: auf andere Hände beim Händeschütteln und gemeinsam benutzte Gegenstände und Flächen, so dass sich andere Menschen infizieren können.

So entstehen die meisten Erkältungen, Unterkühlungen machen es den Erregern nur einfacher in die schlecht durchblutete und trockene Schleimhäute zu gelangen und treffen auf weniger Abwehrzellen im Körper. Da sich jeder mal ins Gesicht fasst, häufig auch unbewusst, gelangen die Erreger dort über Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper und können auch Sie krank machen.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis des zumindest anlassbezogenen Händewaschens ist hervorragend und wird gerade in der Infektions- und Grippezeit dringend empfohlen. Unmittelbares Händewaschen nach einem Handschlag ist meistens nicht möglich und gesellschaftlich nicht akzeptiert, aber dann die Hände wenigstens aus dem Gesicht lassen, vor allem, wenn Sie es mit erkältenden Personen zu tun haben.

Waschen Sie sich immer bei den genannten Anlässen die Hände mit Seife? (+1)

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Vmax, die (f.)

Schnell mit wenig um sich herum, ist ein tolles Gefühl, kann aber sehr schnell sehr ungesund werden. Das gilt nicht nur für Motorräder, sondern auch für das Ski fahren und vieles mehr – im Zweifel schauen Sie einfach bei Lebensversicherern, was sie nicht oder nur mit großen Aufschlägen versichern. Die kennen sich ganz gut mit tödlichen Unfällen und Wahrscheinlichkeiten dafür aus. Helme können beim Rennradfahren, Reiten, Mountainbiken, Ski- und Schlittschuhlaufen gut schützen – und es gibt auch coole Helme.

Apropos Unfälle, Sie wissen ja, wo die meisten Unfällen passieren: Lassen Sie gerne auch als guter Handwerker alles mit Höhe weg und geben es in professionelle Hände, denn die Beschleunigung von 9,81 Meter pro Sekunde zum Quadrat (!) macht auch Sie in kurzer Zeit verdammt schnell und schneller. Ähnlich verhält es sich mit dem Strom aus der Leitung, der macht was mit Muskeln, auch mit Ihrem Herzmuskel.

Ja, Ihren Sportwagen haben Sie sich verdient, aber auch hier kann es gesünder sein, wenn Sie nur gerade aus und nicht in Kurven schnell fahren. Lieben Sie die Beschleunigung und den Sound dabei, aber nicht die Geschwindigkeit als solche. Geschwindigkeit ist der Killer Nummer 1 auf den Straßen – sie nimmt Ihnen die Möglichkeit etwas zu erkennen, zu reagieren, zu verlangsamen, so dass Sie immer mit einer größeren Restgeschwindigkeit und viel zu viel g irgendwo einschlagen. Vor allem wenn Sie das Pech haben, dass sich die Geschwindigkeit des Autos extrem schnell durch etwas abbaut, etwa durch einen Baum oder ein entgegenkommendes Auto.

Viele unterliegen der Illusion, im Straßenverkehr nicht verunfallen zu können – Sie finden so gut wie keinen, der vorher wusste, dass er einen Unfall machen wird und sich dies hinreichend bewusst gemacht hat. Ein regelmäßiges „Fahr vorsichtig, Schatz!“ kann helfen, den geliebten Partner daran zu erinnern. Auch bei den eigenen Kindern sollte man das tun, denn tödliche Verkehrsunfälle sind die Todesursache Nr.1 bei jungen Erwachsenen.

Viel weniger als Sie möglicherweise glauben, sind andere Autos an Verkehrsunfällen beteiligt, es gibt sehr viele Alleinunfälle bei denen offenbar die Kontrolle über das Auto verloren gegangen ist. Das Handy kann dabei auch nicht nur langfristig, sondern sehr kurzfristig tödlich sein, ebenso der CD-Wechsler im Handschuhfach oder der Touchscreen mit 10 Untermenüs.

Fahren Sie kein Motorrad oder Quad (+1), lieben keine hohe Geschwindigkeiten (+0,5), haben entweder keinen Sportwagen oder fahren mit ihm nur tagsüber auf leeren und trockenen Autobahnen schnell (+1)?

Falls Sie einen Sportwagen haben, bekommen Sie die Karte nur, wenn Ihr Reifensatz nicht älter als 6 Jahre alt ist. Daran wird häufig gerne selbst bei ganz teuren Autos gespart – sind auch ja auch teuer und sieht man ihnen ja nicht an

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Heißgetränk, das (n.)

Egal ob Kaffee oder Tee, erfreut die Seele, kann Sie besser durch den Arbeitstag bringen, aber bitte nehmen Sie dabei Rücksicht auf die Speiseröhre.

Zu heiß zu trinken wird mit Speiseröhrenkrebs in Zusammenhang gebracht, was bereits bei über 65 Grad der Fall sein soll. Milch im Kaffee ist insofern ein Game Changer und kann die Temperatur sofort senken, Tee besser etwas stehen lassen, denn für den sollen Sie 100 Grad heißes Wasser bei den meisten Teesorten für das volle Aroma nehmen und um alle Bakterien abzutöten.

Umgekehrt ist es auch nicht gut, wenn Speisen aus dem Kühlschrank kommen. Sie sind in der Temperaturklasse nicht so bekömmlich und zudem nicht so schmackhaft. Deswegen lieber früher aus dem Kühlschrank holen oder erwärmen.

Vielflieger mit oder ohne Senator Status werden es wissen: Im Flugzeug schmeckt vieles ebenso nicht, was an der Kühlung und dem Luftdruck liegt, deswegen sind sicher auch der Tomatensaft und neuerdings die Brezeln so beliebt, die aber viel Salz als Geschmacksverstärker enthalten.

Trinken Sie nichts „richtig“ heiß in großen Schlucken (+0,5) und lassen auch gerne heiße Suppen vor dem Essen etwas abkühlen (+0,5)?

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Trinken, das (n.)

Jeden Vormittag ein Glas Mineralwasser – die Verwendung von 0,3l-Gläsern führt tendenziell zu mehr Flüssigkeitsaufnahme, auch wenn der Tumbler als Wasserglas mehr Klasse als ein typisches Wasserglas von Ikea hat, vor allem auf dem Arbeitsschreibtisch.

Dagegen sollte die Cappuccino-Tasse oder Becher wegen der Milch eher kleiner sein. By the way, kleinere Teller und vor allem Portionen können umgekehrt auch dazu beitragen, dass Sie weniger essen. Sie müssen ja nicht die Hälfte essen, um hungrig aufzustehen und umso schneller wieder zu essen. Aber etwas weniger essen und nachnehmen hilft schon, die am Ende des Tages überschüssigen Kalorien erst gar nicht zu sich zu nehmen.

Trinken hilft dabei, den Blutzucker zu senken und das Blut zu verdünnen, dass vom Sitzen nicht dünner wird. Ihr Blut ist ein wichtiges Transportmittel, das wichtige Stoffe wie Sauerstoff für die Organe mit sich führt und schlechte Stoffe wieder abholt, es sollte daher nicht zu dick sein.

Sparkling oder nicht Sparkling ist hier nicht die Frage, sondern Geschmackssache. Hauptsache, Sie trinken was, gerade ältere Menschen neigen häufig dazu zu wenig zu trinken, weil sie nicht ein so großes Durstgefühl haben und bekommen Kreislaufprobleme, gerade bei sehr heißen Tagen, wenn die Gefäße weit gehen. Spritzig ist natürlich belebender, aber die Kohlensäure ist nun einmal eine Säure, die den Magen zumindest in Summe mit anderen Dingen wie beruflichen Stress belasten kann.

Eine tolle Alternative zum Wasser ist Tee, nicht nur in der kühleren Jahreszeit – mit den vielen gesunden Teesorten kommen Sie über das ganze Jahr und stehen dafür sogar 2x für die Zubereitung vom Schreibtisch auf und bewegen sich – möglicherweise auch ein weiteres Mal für die Toilette.

Sie trinken sehr regelmäßig Wasser oder Tee zwischen den Mahlzeiten, vor allem auch während Ihrer Arbeit? (+2)

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Dunkle Triade, die (f.)

Alkoholisches bitte erst am Wochenende, wenn überhaupt, denn er ist nicht nur ein Zellgift, gerade hochprozentige Sachen, sondern er hindert den Körper auch an der Fettverbrennung. Denn beides gleichzeitig kann er nicht, so wie wir häufig auch nur eine Sache können, zumindest richtig gut. Viele verzichten aber nur deswegen auf das Essen, wenn Sie Alkohol trinken, weil Alkohol als solcher sehr kalorienreich ist. Dann geht er aber sofort ins Blut und reagiert direkt mit den Magensäften. Sie würden sicher lieber nur am Whiskey riechen als ihn zu trinken, wenn Sie eine Slow Motion der Reaktionen Ihrer Zellen mit Alkohol sehen würden, vor allem Ihrer Gehirnzellen. Und alles addiert sich, nicht nur die Umsätze unterschiedlicher Channel, sondern auch die Zellgifte.

Das Feierabendbier ab und zu ist natürlich okay, aber leider kommen die Kalorien sehr oft on top, so dass man dann ein Kandidat für einen Bierbauch wird und mehr das Fett als der Alkohol zum gesundheitlichen Problem wird. Zum Bier schmecken leider auch viele fettige Sachen wie Chips, Gegrilltes und Fertigpizzen.

Die Weinbegleitung zum Essen geht auch immer im Restaurant, wenn der andere fährt, sonst kann es auch sehr schnell sehr ungesund im Auto werden, wenn Sie mehrere Gänge haben und mehrere Gläser gereicht bekommen.

Je weniger, bewusster und anlassbezogener Sie Alkohol trinken, desto besser – die großzügigen Angaben zum täglichen Konsum, der noch gesund sein soll, irritieren bisweilen. Ja, Rotwein ist Genuss und enthält Antioxidantien, aber eben auch Alkohol.

Es ist besser ein Gesellschaftstrinker als ein Genusstrinker zu sein, denn Sie sind sicher viel weniger in Gesellschaften als mit sich allein. Noch viel schlimmer ist aber der Gewohnheitstrinker, der erst ab einer gewissen Blutalkoholkonzentration funktioniert und auf jeden neuen Tag anstößt.

Sie vergiften sich also permanent, Ihr Körper kann den Alkohol nicht so schnell abbauen, wie Sie ihn ihm zuführen. Zu einem biochemischen Versuchslabor ohne Sicherheitsvorschriften machen Sie Ihren Körper spätestens dann, wenn Sie parallel noch Rauchen und die bisher gefundenen 250 Giftstoffe genießen, Tabletten nehmen oder weitere, der zahlreichen Drogen konsumieren. Ähnliche Prozesse wie sie im Gehirn ablaufen, wenn man Drogen einnimmt, entstehen tatsächlich auch bei anderen Süchten, die sich hinsichtlich aller erdenklichen Aktivitäten entwickeln können wie Smartphone/ Social Media, Computerspiele, Glücksspiel, etc.

Die mangelnde Krankheitseinsicht scheint auch Bestandteil von Suchtkrankheiten zu sein, so dass Sie zumindest mal einen Test im Internet machen sollten, wenn Sie regelmäßig und dabei mehrere verschiedene alkoholische Getränke zu sich nehmen.

Alkohol trinken, Zigaretten rauchen und Co sind auch deswegen so schlimm, weil sie nicht nur ungesund sind, sondern häufig gewohnheitsmäßig und damit sehr oft gemacht werden und sie darüber hinaus süchtig machen können.

Sie rauchen nicht (+6), trinken fast ausschließlich nur in Gesellschaft Alkohol (+2), nehmen auch keine anderen Drogen (+3) und sind nach nichts süchtig (+3)?

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Sonnenschutz, der (m.)

Der Mensch hat nicht nur ein Bankkonto, sondern auch ein Strahlenkonto, das anders als das Bankkonto schnell voll ist: ein Winter- und längerer Sommerurlaub am Mittelmeer reichen schon im Jahr dafür, insbesondere wenn man sich wenig eincremt und viel in der Sonne ist.

Leider hat die Haut ein ähnlich gutes Gedächtnis wie Frauen; sie vergisst nichts und das über Jahrzehnte. Mann und Frau müssen aber nicht auf das Sonnenbaden verzichten, schon allein wegen Vitamin D und für das Wohlbefinden wäre das kontraproduktiv. Aber vermeiden Sie dabei unbedingt Sonnenbrände, denn sie sind das Schlimmste für die Haut und die Haut ist immerhin Ihr größtes Organ. Gerade nach dem Winter hat Ihre Haut noch einen geringen Eigenschutz gegen ultraviolette Strahlung, der noch viel schneller nicht mehr ausreicht, wenn Sie sich in der Mittagszeit in einer reflektierenden Umgebung wie Wasser, Schnee, Sand oder auch ebenen Sportplätzen aufhalten.

Gönnen Sie Ihrer Gesichtshaut nicht nur täglich eine Reinigung, auch Erwachsene bekommen noch Pickel, im zunehmenden Alter sogar wieder umso mehr, und nehmen Sie danach eine schützende Feuchtigkeitscreme. Es darf bei Ausflügen im Sommer oder Urlaub auch morgens mal eine Sonnencreme LSF 30 für Gesicht, Hals und Nacken sein – für lichtes Haar, die perfekte Sonnenterrasse, gibt es mittlerweile spezielle, schnell einziehende Produkte zum Sprayen, alternativ kann man -noch besser- eine Kappe tragen, die gleichzeitig entweder noch das Gesicht oder den Nacken schützt. Dennoch verwundert ist, warum es so lange gedauert hat, bis diese Produkte flächendeckend in den Drogerien erhältlich waren und dünner werdendes Haar fast ausschließlich als optisches Problem und nicht als fehlender Sonnenschutz diskutiert wird.

Investiertes Geld in Rasierklingen ist immer gut investiertes Geld, denn die Klingen werden stumpf und begünstigen eingewachsene Barthaare, die sich gerne immer wieder entzünden.

So können Sie Ihre Zellen am besten gleichzeitig von innen und außen schädigen: Auf Mallorca in der Mittagssonne viel Alkohol trinken; so viele Beeren und Nüsse können Sie dabei gar nicht essen, wenn das für Sie der Inbegriff von Urlaub ist.

Und widerstehen Sie zu knibbeln, vor allem, wenn Sie müde werden – nichts wird dadurch besser, sondern größer und entzündlicher, etwa Mücken- oder andere Insektenstiche, Pickel, Haarwurzelentzündungen, Lipome, usw., gilt auch für die Nagelhaut. Zecken unbedingt so schnell wie möglich unbeschädigt als Ganzes von der Haut lösen. Für die Augen bei Sonne: Sonnenbrille, gibt es auch mit Stärken. Kann auch Ihr und das Leben anderer schützen, wenn Sie beim Autofahren bei tiefstehender Sonne besser sehen.

Machen Sie höchstens einen längeren Urlaub mit viel Sonne in subtropischen und tropischen Bereichen pro Jahr (+1), cremen sich immer vor dem Sonnenbaden ein (+1) und halten von Solarien nichts (+1)?

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Mundhygiene, die (f.)

Morgens gerne nach dem Frühstück und abends gerne vor dem Schlafen gehen Zähne putzen sollte klar sein, auch wenn es mal spät wird. Putzen Sie dabei gerne auch den Übergang von Zahn zum Zahnfleisch mit, um es besser zu durchbluten. Den Mund immer vorher kurz mit Wasser auszuspülen kann helfen, wenn Säuren, etwa aus dem kurz zuvor getrunkenen Orangensaft, den Zahnschmelz angreifen. Zahnmediziner empfehlen daher auch, nach dem Essen immer eine gewisse Zeit mit dem Putzen zu warten.

Machen Sie noch etwas mehr und nehmen Oral-B Zahnseide. Nach offiziellen Empfehlungen sollten Sie dies sogar täglich tun, was aber kaum jemand schafft. Gut machbar ist mindestens 1x pro Woche, gerne vorher die Hände waschen, denn auch Ihre eigenen Finger haben ungewaschen nix im Mund zu suchen. Dann sollten Sie die sich zersetzenden und übelriechenden Speisereste vor allem zwischen den Backenzähnen entfernen. Die unter dem Zahnfleisch liegenden Zahnhälse sind nicht so hart, so dass Sie mit der Zahnseide umso behutsamer dort umgehen sollten. Und am Wochenende Fluorid als Elmex Gelee, nachdem Sie sich die Zähne mit normaler Zahnpasta geputzt haben.

Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis, auch wenn Wrigley sämtliche Streifenkaugummis vom deutschen Market genommen hat, pflegen nicht nur Ihre Zähne und reinigen zusätzlich die Zahnzwischenräume. Sie sorgen auch für einen frischen Atem, helfen beim Stressabbau, wenn Sie kräftig kauen und vermeiden wie schon erwähnt zwischendurch etwas zu essen. Die gehen offenbar in Deutschland nicht so gut wie die vielen Schokoriegel, die der Konzern Mars Wrigley ebenso anbietet. Auch wenn Sie ein Sparfuchs sind: Bitte wechseln Sie Ihre Zahnbürste regelmäßig, vor allem nach auskurierten und überstandenen Krankheiten ist das Pflicht.

Eine, maximal 2 Zahnreinigung(en) im Jahr sollten reichen, vor allem bei guter Pflege. Dann sind Sie auch beim Zahnarzt, der einmal im Jahr rüber bzw. reinschauen sollte und bei Untersuchungen mit Röntgenbildern nicht nur Karies entdeckt. Gehen Sie zu solchen Zahnärzten, die nicht nur bei zu versorgenden Zähnen „minimalinvasiv“ sagen, sondern dies auch tun. Kleinere Löcher bekommen dann einfach Füllungen. Mit allen anderen müssen Sie um den Erhalt Ihrer Zahnsubstanz kämpfen, denn Upgrades wie Inlays statt Füllung und Krone statt Inlay bringen die Wertschöpfungskette so richtig in Gang, kosten aber Ihre kostbare Zahnsubstanz. Ihr Zahn ist dadurch häufig nicht besser versorgt, sondern nur aufwendiger. Wie immer sind aufwendige Konstruktionen fehleranfälliger und können Folgeaufträge, pardon, Folgebehandlungen nach sich ziehen, etwa eine Pulpitis.

Ein gesundes und kräftiges Gebiss mit gesunden Zähnen und Zahnfleisch, mit dem Sie kräftig zubeißen können, ist für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden nicht zu unterschätzen. So werden ganze Fußballmannschaften von Bundesligavereinen zum Zahnarzt geschickt, um maximale Leistungen auf den Platz zeigen zu können. Viele Krankheiten haben in der Mundhöhle Ihren Ursprung und gehen auf eine schlechte Zahnpflege zurück. In der Tierwelt haben gerade diejenigen schlechte Überlebenschancen, die nicht richtig zubeißen können.

Sie putzen sich mindestens 2x am Tag die Zähne (+1), nutzen mindestens 1x pro Woche Zahnseide (+1) und gehen 1x pro Jahr zur professionellen Zahnreinigung (+0,5)?

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Vorsorge, die (f.)

Die Vorsorge, nicht nur die beim Zahnarzt oder Frauenarzt, ist eine super Möglichkeit schwere Erkrankungen wie beispielsweise Krebs möglichst früh zu erkennen.

Dann sind die Heilungschancen viel besser sind, weil die Erkrankung noch nicht so weit fortgeschritten ist.

Lassen Sie also ab und zu mal was checken, etwa Ihr Blut, Ihre Haut, Ihre Augen, Ihren Darm ab mittlerem Alter und jedenfalls alles, was auf sich aufmerksam macht.

Auch wenn die Genetik in dem Spiel außen vor bleiben soll und muss, ist hier doch zu bemerken, dass Erkrankungen in der Familiengeschichte eine große Rolle spielen und stets zu berücksichtigen sind. Wenn es Dispositionen gibt, ist der Tatsache ins Auge zu sehen, so dass in dem betreffenden Bereich regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen beim Haus- oder Facharzt zu machen sind.

Arzttermine kosten Zeit, gerade der Weg zum Facharzt kann lang sein und man wartet lange auf Termine. Die Kosten werden aber häufig von den Krankenkassen und -versicherungen übernommen und diese Termine können Ihnen so viel mehr Zeit schenken als sie kosten, wenn Krankheiten entdeckt werden und noch so gut zu behandeln sind, dass Sie noch ein langes Leben haben.

Zugegeben, manche Vorsorgeuntersuchungen sind auch heutzutage unangenehm und kosten Überwindung, und es ist teils noch unangenehmer auf die Ergebnisse zu warten oder angespannt das abschließende Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin zu führen.

Haben Sie bereits Vorsorgetermine nicht nur beim Zahn- und Hautarzt wahrgenommen, kennen die wesentlichen Krankheiten Ihrer Eltern und lassen Ihr Blut alle paar Jahre untersuchen? (+2)

Alle Teilfragen müssen mit Ja beantwortet werden, um die Gesundheitspunkte zu bekommen

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Schlaf, der (m.)

Jede Stunde vor Mitternacht zählt doppelt wird behauptet. Und in der Tat muss also 24:00 / 0:00 Uhr für die Menschen damals der Wortbedeutung nach „Mitternacht“, also mehr oder weniger die Mitte der Nacht gewesen sein. Okay, hat sicher auch was mit dem elektrischen Licht und Verdunkelungsmöglichkeiten zu tun, aber glauben Sie ruhig auch daran, möglichst 1-2 Stunden vor Mitternacht zu Bett zu gehen. Zumal Sie grundsätzlich damit besser im natürlichen Hell-Dunkel-Rhythmus bleiben.

Natürlich sollte es möglichst dunkel und ruhig in Ihrem Schlafzimmer sein – dies kann auch ein Aspekt der Wohnungswahl sein. Mit Schlafbrillen und Ohrstöpsel kommt nicht jeder zu Recht, so wie viele Menschen im Flugzeug oder Auto nicht schlafen können. Schön, wenn man Amplituden vermeiden kann, d.h. immer zur gleichen Zeit aufstehen, auch möglichst am Wochenende, an Feiertagen und im Urlaub. Das raten nämlich übereinstimmend viele Schlafforscher. Und Sie haben dann auch mehr von den freien Tagen.

Spektakulär ist die Erkenntnis, dass man zum richtigen Zeitpunkt aufstehen muss, um sich richtig fit und ausgeschlafen zu fühlen. Nicht je länger, desto besser gilt, sondern umso mehr im Einklang mit Ihrem Schlafrhythmus. So kann man sich den ganzen Tag über viel leistungsfähiger fühlen, auch wenn man bereits nach 6 Stunden und nicht nach 11 Stunden aufsteht.

Ebenso spektakulär, dass es bis heute keine Erklärung dafür gibt, warum der Mensch schlafen muss, auch wenn die Schlafphasen und die Abläufe im Körper während des Schlafes permanent Forschungsgegenstand sind.

Schichtdienst ist no no good, suchen Sie sich einen Job ohne Schichtdienst, auch wenn der unter Umständen schlechter bezahlt ist und Sie weiter fahren müssen.

Am Wochenende sollten Sie zudem fast immer frei haben, 5 Siebtel arbeiten und mindestens 2 Siebtel regelmäßig frei haben, hat sich bewährt, sonst sind Sie sehr schnell sehr kaputt, unabhängig davon, ob Sie es Burnout nennen oder nicht.

Kühle Temperaturen von 16-18 Grad lassen die meisten Menschen gut schlafen, natürliche Materialien wie Baumwolle und Federn der Bettdecke ermöglichen einen besseren Temperaturausgleich und geben den aufgenommenen Schweiß besser wieder ab. Zwischen 22:00 und 23:00 Uhr soll eine gute Uhrzeit sein, um regelmäßig ins Bett zu gehen, falls Sie nicht auf einer Party sind.

Sie haben keinen wechselnden Schichtdienst (+2,5), gehen regelmäßig vor Mitternacht ins Bett (+1), schlafen mindestens 6-7 Stunden pro Nacht (+1) und stehen zumindest unter der Woche immer zur gleichen oder ähnlichen Zeit auf (+1)?

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Frische Luft, die (f.)

Morgens nach dem Aufstehen, Fenster auf, nach dem Urlaub, Fenster und Wasserhähne auf, nach dem Einsteigen in das Auto, Fenster erstmal kurz runter, hilft auch beim Raustasten aus der Einfahrt oder Parklücken – Stoßlüften, notfalls Querlüften, führt viel schneller zu dem gewünschten Luftaustausch, aber sich niemals im Durchzug aufhalten. Lüften kann man auch noch mal vor dem Schlafen machen.

Sport ist immer gut. An der frischen Luft ist er noch besser wegen der besseren Sauerstoffversorgung. Zellen brauchen Sauerstoff. Der Wald oder durch die Felder ist besser als das Laufband im Studio. Aber das Laufband im Studio ist immerhin besser, als gar nicht zu laufen.

Die Dämmung und Energieeffizienz von neuen Häusern kennen keine Grenzen. Die sind so dicht, dass der Luftaustausch forciert werden muss und das Raumklima verglichen mit älteren Häusern ein ganz anderes ist. Lüften Sie gerne einmal zusätzlich, die dafür zusätzlichen Energiekosten sind gut angelegtes Geld. Schlecht oder gar nicht gewartete Klimaanlage in älteren Autos, auch der Oberklasse, sorgen leider auch nicht für frische Luft, ganz im Gegenteil, es können echte Bakterienschleudern werden, denen man auf engsten Raum ausgesetzt ist.

Nachlassende Dichtungen überall begünstigen ebenso Feuchtigkeit im Innenraum wie keine Garage zu haben. Vor allem der Verdampfer und der Innenraumfilter werden zu einem guten Nährboden für alles, was man nicht einatmen sollte. Sie sollten Ihrem Youngtimer und damit sich eine regelmäßige Wartung der Klimaanlage gönnen.

Potentiell Schädliches für die Atemwege bitte nur im Freien verwenden, auch Sprays, um Schuhe zu imprägnieren. Bei einem Hausbrand sterben die meisten Menschen nicht durch das Feuer, sondern wegen des Rauchs, deswegen sollte man über Rauchmelder, Feuerlöscher und Rettungswege nachdenken.

Sie öffnen immer nach dem Schlafen die Fenster (+1), sorgen auch für frische Luft im Büro und im Auto (+1) und treiben lieber im Freien Sport, wenn Sie die Wahl haben (+1)?

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Kleidung, die (f.)

Viele betrachten Kleidung kaum unter gesundheitlichen Aspekten und wenn, geht es häufig um mögliche Giftstoffe in der Kleidung, die beispielsweise Allergien auslösen können. Gerade was Sie auf Ihrer Haut tragen, hat unmittelbaren Kontakt zu Ihrem Körper und aufgrund der großen Fläche auch viel Kontakt. Auch wenn es spießig ist, waschen Sie zumindest neu gekaufte Kleidung vor dem ersten Anziehen, die Sie direkt auf Ihrem Körper tragen.

Auch bei diesem Thema sollten Sie der Natur vor synthetischen Fasern den Vorzug geben: Baumwolle ist weich, reizt die Haut nicht und für die gemäßigte Zone häufig eine gute Wahl. Wolle geht für den Winter, dann sollte man die Jacke und den Mantel auch zu machen – viele Teenager wissen offenbar gar nicht, dass das geht. Wie man weiß, verliert der Körper viel Wärme über den Kopf bei kaltem Wetter, so dass eine Mütze oder Kopfbedeckung immer gut sind, gerade bei wenig oder gar keinem Haupthaar. Für eine sehr kurze Zeit kann man auch mal ohne Jacke und Mantel bei kalten Temperaturen draußen sein. Bei trockenen Händen, Gesicht und Lippen im Winter gilt: besser vorher eincremen als hinterher.

Ihre Kleidung sollte niemals einschneiden und Abdrücke auf der Haut vermeiden. Was beim BH, Unterwäsche und leider vielen Socken mit Bündchen kaum vermeidbar ist, sollte aber jedenfalls für den Hosenbund mit dem Gürtel gelten. Sitzen und Übergewicht begünstigen dies. Sparen Sie lieber Geld, in dem Sie konstant schlank bleiben und sich keine Sachen in einer anderen Größe kaufen müssen.

Schwarz ist immer elegant, aber man sieht Sie als Fußgänger gerade in ländlichen und wenig beleuchteten Gegenden dann schlechter oder nicht oder zu spät, was auch ungesund sein kann. Reflektierende Zonen und Streifen können helfen, haben aber meist nur Funktionskleidung, die nur bedingt sexy ist. Es gibt aber auch noch auffälligere Leuchtbänder, die sich besonders gut für Läufer wie Sie und Spaziergänger mit Hunden eignen.

Als Hausschuhe, die man viel trägt, sind die von Birkenstock als Beitrag für die Fußgesundheit eine echte Empfehlung. Das sieht auch die Börse bisher so.

Findet man in Ihrem Kleiderschrank ganz überwiegend nur Kleidung aus Baumwolle und Wolle inklusive Ihrer Bettwäsche (+0,5) und tragen Sie im Winter an kalten Tagen auch mal eine Mütze und schließen Ihren Mantel (+0,5)?

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Operation, die (f.)

Bitte nicht, nur als letztes Mittel, der kaufmännische Direktor des Krankenhauses muss einfach ohne Sie auskommen. Spenden Sie lieber das Geld, wenn Sie es unbedingt loswerden möchten. Das ist gesünder für Sie in Anbetracht des OP- und Narkose-Risikos, möglicher Einschränkungen danach, erforderlicher Reha und möglichen Folge-Operationen.

Der Körper findet operativ schnell herbeigeführte Veränderungen meistens doof und braucht meistens viel Zeit, um sich an sie zu gewöhnen – manchmal werden sie gar nicht angenommen.

Es gibt definitiv auch Erforderliche mit einem guten Ergebnis, aber wie viele bleiben übrig, wenn man von einer Masse viele abzieht, nämlich solche, die nicht erforderlich waren und oder solche, die nicht zu einem guten Ergebnis geführt haben.

Wenn Sie wirklich aus medizinischen Gründen und nicht wegen Ihrer privaten Krankenversicherung ins Krankenhaus müssen, sollten Sie mindestens so lange nach Informationen im Netz und auch überall sonst recherchieren, wie Sie es vor dem Kauf eines neuen Autos tun würden: Fallzahlen, Bewertungen, Empfehlungen, Erreichbarkeit – alles sollte in Ihre Entscheidung einfließen. Lassen Sie sich gerne begleiten, Sie werden Ihre Begleitung im Krankenhaus brauchen …

Halten Sie Operationen für das letzte Mittel (+2) und würden Sie vorher eine Zweit- und notfalls auch eine Drittmeinung einholen? (+1)

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Medikament, das (n.)

Auch von der Wertschöpfungskette Pharmaunternehmen-Großhandel-Apotheken sollten Sie sich möglichst lange fernhalten. Der einzige gute Deal für gesunde Menschen sind Mittel zur Steigerung der Abwehrkräfte wie beispielsweise Meditonsin, um die Einnahme von noch mehr Medikamenten zu vermeiden, wenn es erst mal zu einem grippalen Infekt gekommen ist. Nach (zu) intensivem Sport, der dann ebenso wie Alkohol, wenig Schlaf, emotionaler Stress, Heizungsluft und kaltes nasses Wetter das Immunsystem schwächt oder bei erkälteten Menschen in Beruf und Familie um sich herum, kann man das ohne schlechtes Gewissen proaktiv gemäß Dosierungsempfehlung nehmen.

Damit lässt sich bei frühzeitiger Einnahme noch so mancher Infekt verhindern oder abschwächen. Wenn es Sie erwischt hat, tun Sie sich die (Bett-)Ruhe an, verzichten ein paar Tage länger auf Sport als Sie denken dies tun zu sollen und trinken täglich viel. Das Auskurieren einer Grippe ist für alle besonders wichtig, für Mütter aber besonders schwierig: Sie müssen meist möglichst schnell wieder für die Kinder und heutzutage oftmals einen Job funktionieren und belasten sich mangels Alternativen in Summe viel zu schnell wieder.

Nasenspray kann guttun, aber die Schleimhäute gewöhnen sich schnell daran, so dass Sie nach ein paar Tagen darauf wieder verzichten sollten. Nasensalbe kann die Schleimhäute feucht halten und einem Infekt vorbeugen, weil Erreger dort nicht so schnell einfallen können. Nach der Meinung einiger Fachärzte sollen Sie die Nase lieber sanft hochziehen als sie sich ständig kräftig zu putzen, um nicht zusätzlich das Sekret in die Nasenneben- und Stirnhöhlen zu befördern.

Bei Husten sollten Sie sich nicht zu lange in beheizten Räumen aufhalten, weil die Luft meistens dort zu trocken ist. Verbringen Sie lieber viel Zeit draußen oder lüften viel, wenn Sie bettlägerig sind.

Auf die Neben- als auch Wechselwirkungen vieler Medikamente sei hingewiesen. Wenn mehrere Medikamente mit mehreren Wirkstoffen eingenommen werden, kann es zu kaum noch übersehbaren Interaktionen kommen, zumal es so viele Medikamente und Kombinationen gibt und jeder Mensch anders auf Wirkstoffe reagieren kann.

Von den Menschen, die Medikamente benötigen, sind leider viele schlecht eingestellt, weil Sie niemand einstellt, weder der Arzt noch der Apotheker noch der Patient, ein klassisches Schnittstellenproblem wie auf dem Bau, wenn mehrere Gewerke aneinandergrenzen und die Arbeitsleistung von allen Angeboten nicht umfasst gewesen ist. Die Einführung einer Gebührenziffer für dieses aufwendige Unterfangen würde sicher helfen.

Sie ändern eher Ihr Verhalten als mit Medikamenten schnell den gewünschten Effekt herbeizuführen? (+2)

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Freund, der (m.)

Nichts ist wichtiger als gute Beziehungen zu Freunden, mit denen Sie schöne Dinge teilen können. Freunde ist natürlich ein weiter Begriff – viele unterteilen ihre Mitmenschen in Bekannte, Verwandte und Kollegen, die man sich häufig nicht aussuchen kann und in Freunde.

Abseits aller Begrifflichkeiten gilt aber, dass Freunde, mit denen Sie wirklich gerne Zeit verbringen, ganz wichtig für Ihre mentale Gesundheit sind. Dies zeigen immer wieder viele Studien. Glückliche Momente erlebt man häufig mit Freunden.

Vieles kann man nur zu zweit machen oder macht dann jedenfalls mehr Spaß. Es ist so kostbar, weil sich Freundschaft nicht erkaufen lässt und häufig über viele Jahre und Jahrzehnte entsteht, nicht selten besteht sie ein Leben lang. Jeder braucht einen Menschen, mit dem man sich gut und offen austauschen kann.

Neben Freundschaften sind natürlich bestehende Partnerschaften von noch größerer Bedeutung, Partner sind ja noch viel mehr im Leben, aber eben auch häufig der beste Freund oder die beste Freundin.

Freunde, aber auch Ihr gesamtes soziales Umfeld inklusive Nachbarn und Geschäftsfreunden sind ein noch größerer Segen, wenn viele von ihnen ebenso gesundheitsinteressiert oder gar -affin sind und Sie mit ungesundem Verhalten schneller auffallen als mit gesundem Verhalten – das geht bis hin zu Bauchumfängen, die unausgesprochen verbreiteter und akzeptierter sind oder eben nicht.

Sein Sie ruhig wählerisch: empathische, authentische, verlässliche und konstruktive Menschen sollten Sie bevorzugen, falls Sie doch mal ihre Hilfe benötigen oder ihnen vertrauen müssen.

Auch sehr erfolgreiche, vermögende oder wesentlich ältere Menschen, Künstler und Prominente können Ihnen wichtige Impulse geben. Besser wenig gute als viele nicht so gute Freunde.

Haben Sie einen festen Partner (+3), mindestens 4-5-6 Freunde (+2) und mindestens 1 Freund davon, mit dem Sie über (fast) alles sprechen können (+1)?

30
Sorge, die (f.)

Sorgen ändern nichts an dem Ausgang der Situation, nur Handeln tut dies, also machen Sie sich niemals Sorgen, sondern Handeln lieber, wenn Sie glauben, dass etwas nicht stimmt. Versuchen Sie dabei aber, Verläufe nicht mit Ihrem Handeln negativ zu beeinflussen.

Auch für Sorge und Ängste gibt es einen zuständigen Bereich im Gehirn, der sich daran gewöhnt aktiv zu sein, so dass Sie ihn nicht zu oft ansprechen sollten. Sonst sind Sie schnell „Krank vor Sorge“ wie der Volksmund sagt und dies muss ja irgendwo herkommen, sonst gäbe es nicht schon seit Generationen diese Redewendung.

Falls Sie häufiger Ängste haben, ist dies nicht nur normal und immer auch eine Typfrage, sondern hilft Ihnen auch gefährliche Situationen zu erkennen und sich und Ihre Kinder besser vor Gefahren zu schützen, die Sie vorher erkennen.

Falls Sie sehr viele Ängste haben, sollten Sie sich aber auch bewusst machen, dass Ängste nach der Ansicht vieler Psychologen Ausdruck von Stress sind und Sie insofern den Stress reduzieren sollten, wenn das möglich ist.

Bewahren Sie sich lieber ein positives Mindset und fokussieren auf die schönen Dinge im Leben; zählen Sie lieber immer wieder Dinge gedanklich auf, die positiv und nicht negativ sind. Sie stärken damit Ihre positiven Gefühle. Und: Lachen ist gesund!

Sind Sie meistens gut gelaunt (+1), mit Ihrem Leben zufrieden (+1) und haben häufig ein Lächeln im Gesicht (+1)?

31
Blumenstrauß und Co., der (m.)

Nicht nur, aber samstags wäre eine Gelegenheit. Freut erst die Gattin, macht sich gut im Haus und am Schluss Sie selbst glücklich, wenn Sie eine glückliche Frau und was Schönes in der Diele, in der Küche oder auf dem Esstisch stehen haben. Sie kennen ja den Spruch mit der Happy wife – sorgt für Zufriedenheit und mentale Entlastung. Wenn Sie Glück haben, riechen die Blumen auch gut, etwa Rosen tun dies und interagieren mit dem Raumklima.

Die Ausnahme sollten stark riechende Blumen wie etwa Hyazinthen und Lilien bleiben, zumindest im Schlafzimmer haben sie nichts zu suchen, weil der intensive Geruch den Schlaf beeinträchtigen kann.

Gibt es auch im Supermarkt, man begegnet ihnen automatisch, häufig an der Kasse oder am Eingang, mittlerweile gibt es auch geschmackvolle Sträuße, selbst an Tankstellen am Wochenende, dann aber teuer und nicht so frisch, besser auf dem Markt kaufen, sofern Sie noch einen in der Nähe haben.

Wenn man selbst oder die Partnerin Blumen nicht mag, etwa wegen des Aufwandes, gibt es unzählige weitere Möglichkeiten, ihr oder ihm eine Freude zu bereiten.

Selbst etwas aus dem Supermarkt, was der andere gerne isst, kann für Freude beim Partner sorgen. Lieblingszeitungen und Bücher sind ebenfalls nicht teuer und können ebenso wie geschmackvolle Glücksbringer und Tassen für viel Freude sorgen.

PS: Ihr Partner hat es immer verdient oder denken Sie, Sie hätten es ohne sie oder ihn geschafft?!

Schenken Sie Ihrer Partnerin oder Partner regelmäßig Blumen oder andere Aufmerksamkeiten, ohne dafür einen Anlass zu brauchen? (+1)

32
Stress, der (m.)

Eine gewisse Stressbelastung durch die Arbeit und das Leben im Allgemeinen lässt sich nicht vermeiden, aber selbstbestimmtes Arbeiten sollten Sie immer vorziehen und anstreben, auch wenn das in Reinform selbst Selbständigen und Führungspersonal nicht immer gelingt, weil es gewisse Abhängigkeiten immer gibt.

Wenn Ort, Zeit, Dauer und Inhalt ohne Einflussnahme vorgegeben sind, können Sie immerhin noch selbst entscheiden, wie Sie die Arbeit ausführen. Leitende Angestellte haben Personalverantwortung und damit viele zwischenmenschliche Themen, die mitunter auch als stressreich wahrgenommen werden.

Nehmen Sie lieber ein gewisses Stress-Level in Kauf, um etwas zu erreichen als eine Stresszunahme dadurch zu bekommen, dass Sie vorher zu wenig investiert haben und Stress auf jeden Fall vermeiden wollten.

Und lassen Sie die großen Stressoren in Ihrem Leben am besten komplett weg, zu denen sicher auch Scheidungen gehören, weil sie gleichsam emotional und finanziell belasten. Finanzielle Sorgen, die man übrigens auch auf höheren Einkommens- und Vermögensniveaus haben kann, sollte man auch nicht unterschätzen, die Betroffenen machen sie meist mit sich selbst aus.

Es gibt schon genug belastende und bedrückende Dinge auf der Welt, auch im eigenen Land tragen die Inflation, die hohe Arbeits- und Zeitbelastung gerade von berufstätigen Frauen, die vielen Baustellen und Zugausfälle, mangelnder Wohnraum und der Fachkräftemangel nicht gerade zur Heiterkeit bei. Das weit verbreitete Pendeln zur Arbeit kann gerade in verkehrsreichen Bundesländern wie NRW ebenso zur Belastung werden, wenn es jahrelang geschieht.

Wenn auch Sie Ihre Autobiografie „Keine Zeit“ nennen würden und Sie gefühlt unter chronischem Zeitmangel leiden, kann auch konsequentes früheres Aufstehen eine Erleichterung bedeuten, denn Sie kommen mit etwas mehr Ruhe in den Tag und haben natürlich mehr Stunden zur Verfügung. Studien haben allerdings nachgewiesen, dass mehr Stresshormone bei denjenigen zu finden waren, die bereits um 06:00 Uhr morgens aufgestanden sind als in der Vergleichsgruppe, die erst um 07:00 Uhr aufgestanden ist.

Haben Sie in Ihrem Leben keine großen oder nur temporäre Stressoren (+2) und macht Ihnen Ihre Arbeit meistens Spaß (+1,5)?

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Emotion, die (f.)

Lassen Sie Emotionen zu, geben Sie ihnen auch mal im Alltag Raum. Klassische
Musik kann Emotionen wecken, aus guten Lautsprechern ist sie ein Genuss, eine
Empfehlung ist Bose. Am Wochenende zu Hause, im Auto zur Arbeit oder nach
Hause oder am Schreibtisch, wenn Sie eine Pause brauchen und niemanden stören,
es gibt so viele ikonische Werke voller Passion, hier nur ein paar Beispiele:

Adagio von Tomaso Albinoni

Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven, vor allem der 1. und 3. Satz

Die vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi

Nessun Dorma von Giacomo Puccini

Air von Johann Sebastian Bach

Adagio for strings von Samuel Barber, nahezu ebenso ikonisch die Version von Tiesto

Klavierwerke, wie der „Spring Waltz (Mariage d’Amour)“, „Die fabelhafte Welt der Amelie (Comptine d’un autre été)“ oder „G Minor (Arr. Luo Ni)“

Hören Sie gerne auch mal richtig laut Musik (+0,5) und lassen Sie sich gerne von ihr emotionalisieren (+0,5)?

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Leidenschaft, die (f.)

Mindestens eine Leidenschaft brauchen Sie im Leben, der Sie immer weiter nachgehen möchten – es dürfen natürlich auch gerne mehrere sein, wenn Sie die Zeit dafür haben.

Es muss aber eine echte Leidenschaft sein, etwas, was Sie erfüllt, nicht nur was Sie im Job Interview genauso inflationär als Leidenschaft bezeichnen würden wie es Unternehmen in ihren Stellenausschreibungen, Webseiten und Werbeanzeigen tun. Etwas, was Sie wirklich vermissen würden, wenn Sie tot sind und was Sie bedauern, wenn Sie es nicht mehr machen können.

Es ist völlig gleich, was es ist, vielleicht haben Sie aber das Glück, dass Sie eine Passion für etwas haben oder entwickeln, der Sie auch noch im Alter nachgehen können.

Alles geht, eine bestimmte Sportart, ferne Länder bereisen, Segeln, Bergsteigen, Sammeln, Oldtimer, Klavier oder andere Instrumente spielen, Sportwagen, Bücher lesen, die Kunst, Geldanlagen, Arbeiten und Geschäftsideen verfolgen, aber noch besser ist es, wenn es nicht nur nützlich, sondern auch noch gesund ist. Auch der eigene Partner oder die eigene Familie oder Gutes zu tun kann eine Leidenschaft sein oder zur Leidenschaft werden. Es muss nicht immer Golf sein, das Leben ist so vielschichtig und unglaublich schön.

Machen Sie am besten die Gesundheit zu Ihrer Leidenschaft und mit ihr die vielen
schönen Dinge, die gesund sind und Ihre Gesundheit als größten Schatz erhalten.

Haben Sie eine Leidenschaft und werden Sie leidenschaftlich, wenn Sie ihr nachgehen? (+3)